dormino® Leichtbauweise 

_MG_3949 (Custom)… sieht filigran aus, ist es aber nicht. Durch die statisch ausgetüftelte Position der baumwollumhüllten Naturlatexstreifen und der Verbindung von jeweils ca. 40 Rimellen in zwei Ebenen, wird nicht nur eine grösste Stabilität garantiert, sondern eine optimale Liegequalität auf die ganze Bettbreite. Schlafen ist eine Kunst –wer gut schläft bleibt gesund und fit! Der Bewegungsapparat und die Bandscheiben werden tagsüber extrem beansprucht. Unter den starken Belastungen am Tag verliert die Bandscheibe – genau gesagt der Gallertkern der Bandscheibe – Flüssigkeit, also auch an Dämpfung. Am Ende eines Arbeitstages sind wir meist 15 – 20mm kleiner als am Morgen. Wenn wir uns längere Zeit hinlegen, vor allem während der Nachtruhe, holt sich der Gallertkern die verlorene Flüssigkeit und seine Nährstoffe zurück. Er regeneriert sich wieder. Je tiefer die Entspannung, je natürlicher die Lage der Wirbelsäule, desto mehr Platz hat der Gallertkern sich wieder auf das ideale Mass zu entfalten. Hier wird deutlich, wie wichtig ein individuell angepasstes, unterstützendes Bettsystem für die Regeneration ist.

Das nachfolgende Diagramm zeigt die Unterschiede in der Belastung der Bandscheiben.

Stehen 170%
Laufen 120%
Sitzen 90%
Liegen 20%

Die Muskulatur und die Bänder, die eigentlich stützend wirken sollten, werden durch die mangelnde Bewegung ihrer Aufgabe meistens nicht mehr gerecht.

Hauptgrund ist die fehlende Bewegung, vor allem die ausgeglichene, natürliche Bewegung.

Die Bettkonstruktion

Das Bett soll sich ihren Körper in jeder Schlafposition anpassen und nicht umgekehrt. Sowohl die doppelte S-Form in der Rückenlage wie auch die relativ gerade Form in der Bauchlage muss vom Bett unterstützt werden.

Dormino Seitenlage

Dormino Seitenlage

Es kann doch nicht sein, dass sich Ihr Körper dem Bett anpassen muss. Bei sehr harten und extrem weichen Matratzen ist dies aber der Fall. Leben ist Bewegung – auch nachts. Das Bett soll sich nicht nur dem Köper in der Rückenlage, sondern in allen verschiedensten Schlaflagen anpassen. Die ganze Nacht über eine bestimmte Schlaflage beizubehalten, ist für den menschlichen Organismus unnatürlich und schädlich. Das Bett muss dem natürlichen Bewegungsdrang freien Lauf lassen und sogar auf die Mikrobewegungen die durch Herz, Lunge permanent vorhanden sind reagieren, indem es einen dynamischen Einklang findet. Die Unterstützung und Anpassung darf nicht nur in der Bettmitte optimal sein, sondern sollte auf der ganze Bettfläche, also Länge und Breite gleichmäßig sein. Eine Optimierungsmöglichkeit, wie Schulterabsenkung oder Verstärkung im Lendenwirbelbereich ist nur dann von Vorteil, wenn diese auch durch die Matratze spürbar ist und vor allem auch über die ganze Bettbreite –  und nicht nur punktuell. Wenn wir uns die meisten Matratzenkonstruktionen ansehen, so sind diese mit einem sehr robusten Lattenrost ausgestattet. 15 – 20 vorgespannten, verleimten und teils sogar lackierten Lamellen tragen im wahrsten Sinn des Wortes die Matratze.

Gesundes Schlafumfeld

Nur durch eine natürliche und unbelastete Umgebung finden Sie tiefste Erholung. Ein gesundes Schlafzimmer strahlt Wärme und Ruhe aus. Wir nehmen in der Regenrationsphase während des Schlafes die Einflüsse unseres Umfeldes mit dem Unterbewusstsein auf. Vor allem Gerüche, Geräusche und Wärmeempfindungen spielen dabei eine Rolle, aber auch Ausstrahlungen von Materialien, die wir mit dem Wach-Bewusstsein kaum wahrnehmen. Metallfreie Verbindung, Massivholz, unbehandelte oder geölte Oberflächen, natürliche Materialien haben eine positive Ausstrahlung.

Naturlatex

Wer ein Material sucht, dass sehr punktelastisch, anpassungsfähig, langlebig und bakteriostatisch ist – d. h. kein Futtermaterial für Bakterien darstellt  – der wird beim Naturlatex fündig. Naturlatex ist die Milch vom Kautschukbaum. Die Produktion ist relativ simpel. Die Kautschukbäume werden in der Rinde eingeschnitten und die daraus tropfende Milch wird in kleinen Bechern eingesammelt. Ähnlich wie Schlagsahne wird die Milch aufgeschäumt – Stabilisatoren und Konservierungsmittel werden beigemengt – und in Formen gegossen. Diese Formen werden verschlossen und in einem Ofen bei ca. 110° gebacken, bzw. vulkanisiert. Anschließend werden sie gewaschen und geschnitten – fertig! Leider darf sich alles Naturlatex nennen, wo auch nur wenige Prozente von Naturlatex beigemischt sind und der Großteil eigentlich aus synthetischen Schaumstoff / Kaltschaum besteht.

Die Betthygiene

Was gibt es bei der Betthygiene zu beachten?

  • Durchlüftung ist die Ausgangsbasis für ein gesundes Bettklima!
  • Luft – Luft und nochmals Luft
  • Frische Luft im Schlafzimmer lässt uns schon besser atmen.
  • Sie werden es beim Ins-Bett-Gehen sofort merken, ob die Betten gut gelüftet wurden oder vom Vorabend noch im Bett liegen.
  • Durch das Lüften trocknen Sie die Materialien und vernichten somit den Nährboden für die Mikroorganismen.
  • Auch sollten sie beim Bettgestell darauf achten, dass es von unten offen ist.
  • Zur Betthygiene gehört neben der richtigen Luftzirkulation, dem Auslüften der Bettmaterialien auch die rechtzeitige Erneuerung der einzelnen Bestandteile.

Die Haltbarkeit

Die kürzeste effektive Haltbarkeit im Bett hat die Wolle. Bei guter Pflege kann sie selbst nach 5 Jahren noch sauber aussehen, aber wenn sie davon ausgehen, dass pro Nacht ca. 5 – 7 dl – das heißt pro Jahr 180 l und in 5 Jahren ca. 900 l ihr Körper an Flüssigkeit während des Schlafes abgibt, dann ist all das bestimmt nicht spurlos an der Wolle vorübergegangen. Im Laufe der Zeit verliert die Wolle das natürliche Lanolin, somit fehlt ihr die selbstreinigende Wirkung und sie wird deshalb gerne von Mikroorganismen heimgesucht. Matratzen, wenn sie nicht mit anderen Materialien vermischt wurden, wie z.B. Sandwichmatratzen mit Latex, Kokuslatax, Baumwolle, Stroh etc – können eine Lebensdauer bis zu 10 Jahren aufweisen. Die Lebensdauer wird von den Herstellern auf die Punktelastizität gegeben und nimmt keinen Einfluß auf die Matratzenhygiene. Selbst wenn die Matratze aus punktelastischer Sicht noch keine Beanstandungen aufzeigt, sollte aus hygienischer Sicht die Matratze spätestens nach 10 Jahren gewechselt werden. Sie haben sich bestimmt schon ausgerechnet, wie viel Zeit Sie im Bett verbringen! Nicht wenig, oder?

Schlafen ist eine Kunst –wer gut schläft bleibt gesund und fit!

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